Das Rauchen von Zigarren, Zigaretten und Anderem, ist eines der schädlichsten Genussmittel der Zeit. In der Schweiz sterben jährlich ungefähr 9000 Personen durch Krankheiten die vom Rauchen verursacht werden.
Die Ursache liegt aber nicht am Nikotin, sondern am Teer und an den anderen, über 4000 toxischen Substanzen, welche beim Verbrennungsprozess entstehen und beim Rauchen inhaliert werden.

Bei der E-Zigarette ist dies ein wenig anders. Wir brauchen weder Tabak, Feuer noch Filter.
Das sogenannte Liquid, dass aus Propylenglycol (1,2 Propandiol) , Glycerin (Glyzerin,Glycerol) und Lebensmittelaromen besteht wird verdampft und nicht wie bei einer Zigarette verbrannt.

Die Hitze fürs Verdampfen des Liquids wird durch Strom vom Akkuträger (Mod) erzeugt. Beim Verdampfen vom Liquid entstehen weder Kohlenmonoxyd noch andere schädliche Stoffe. Das Risiko des Dampfens wird durch Public Health England (PHE) offiziell als mindestens 95% weniger schädlich als das Rauchen von Zigaretten eingestuft.

https://www.gov.uk/government/uploads/system/uploads/attachment_data/file/456704/McNeill-Hajek_report_authors_note_on_evidence_for_95_estimate.pdf

Wenn man vom Rauchen auf das Dampfen umstellt, kommt es zu gesundheitlichen Veränderungen. Das heisst, dass es zum Beispiel zu vermehrtem Husten kommen kann, weil die Atemwege wieder die Chance haben, sich zu reinigen. Nach wenigen Tagen verbessert sich die Atmung und der Hustenreiz legt sich in der Regel nach 2 bis 4 Wochen. Nach 2 bis 5 Tagen merkt man, wie der Geruchs und der Geschmackssinn wieder besser wird.

Sollten die oben genannten Symptomen länger anhalten oder sind Sie unsicher, suchen Sie einen Arzt auf.

Das alles tönt relativ kompliziert. Doch bei einem allfälligen Umstieg auf das Dampfen, heisst auch; Gewohnheiten zu ändern. Klar ist es einfacher – Zigarettenschachtel auf – Zigarette anzünden.- Rauchen. Dampfen einer E-Zigarette benötigt Voraussicht. Denn gerade am Anfang kann ein leerer Akku, nicht genügend Liquid dabei oder einen übel riechenden Verdampferkopf ganz schön nerven. Man muss sich einfach etwas anders organisieren.
Wenn man die Lust auf eine Zigarette verspürt, einfach an dem E-Dampfgerät ziehen, genügend Liquid bei sich tragen und einen Ersatzverdampferkopf in den ersten Tagen mitnehmen. Das «Problem» mit dem leeren Akku ist in der heutigen Zeit kein grosses Problem mehr, denn die meisten E-Zigaretten kann man bequem mit einem Micro USB Kabel am PC oder dem Wandadapter laden.

Probieren geht über Studieren.
Es gibt verschiedene Geschmäcker. Im Grunde ist das Richtige, was Ihnen schmeckt. Für den Anfang, empfehlen wir, 2 grundlegend verschiedene Liquids wie zum Beispiel Tabak (herb) und Minze (frisch). Propylenglycol und Glycerin, die Bestandteile eines jeden Liquids sind hygroskopisch. Das heisst, sie ziehen das Wasser an. Dies kann zu einem Trockenheitsgefühl im Hals führen. Hier hilft es, einfach mehr zu trinken. Am besten Wasser oder ungesüssten Tee.

Zu guter Letzt: Tauschen Sie Ihre Erfahrungen mit anderen Dampfern aus.
Im Netz finden Sie diverse Foren, Blogs und Youtube Kanäle welche sich mit dem E-Dampfen beschäftigen.

Weiter empfehlen wir die kostenlose Zeitschrift nebelkraehe.eu

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